Fertilitätsrate (Geburten pro Frau) - für alle Länder


Die Serie "Geburten" enthält 80.886 Datenzeilen in 12 Datensätzen für 212 Länder.

Die Fertilitätsrate (auch Geburtenrate genannt) gibt an, wie viele Lebendgeborene 1000 Frauen in der Altersspanne 15 – 49 Jahre innerhalb eines Jahres zur Welt bringen. Die Frauen und Kinder werden berücksichtigt unabhängig von ihrem Familienstand. Da eine relativ große Alterspanne von über 30 Jahren berücksichtigt wird, hat die Altersstruktur großen Einfluss auf die Geburtenrate. Die Wahrscheinlichkeit für eine Geburt ist in den Altersstufen entsprechend unterschiedlich. Daher wird neben der allgemeinen Fertilitätsrate auch die altersspezifische Fertilitätsrate erhoben. Die altersspezifische Geburtenrate beschränkt sich auf die Lebendgeborenen von 1000 Frauen einer bestimmten Altersgruppe. Eine altersstrukturbereinigte Gesamtfertilitätsrate ergibt sich durch die Summierung der einzelnen altersspezifischen Geburtenraten. Die Fertilitätsrate (auch Gesamtfruchtbarkeitsziffer genannt oder englisch Total Fertility Rate) eines Landes hängt von der Anzahl der gebärfähigen Frauen und der durchschnittlichen Zahl der Kinder pro Frau ab.

Entwicklung der Fertilität

Aus der Mortalität, der Migration und der Fertilität einer Region, ergibt sich die Anzahl der Menschen eines Landes und somit das Weltbevölkerungswachstum. Bei einer Fertilitätsrate von 2,1 Kindern pro Frau ersetzt sich eine Generation selbst. Somit bleibt die einheimische Bevölkerungszahl stabil. Bis zu den 1960er Jahren lag der Weltdurchschnitt der Fertilität bei 5 Kindern pro Frau. Danach begann er zu sinken, zuerst sank die Geburtenrate in den Industrie- dann in den Entwicklungs- und Schwellenländern. Schon in den 1970er Jahren unterschritt er die 2,1 Kinder pro Frau Marke. Obwohl die durchschnittliche Kinderzahl pro Frau abgenommen hat, hat die Zahl der jährlichen Geburten weltweit zugenommen. Die Ursache dafür ist die höhere Anzahl an jungen Erwachsenen und somit die Anzahl potenzieller Eltern. Dies ist die Folge der seit 1960 gesunkenen Säuglingssterblichkeit und der zunehmenden Geburtenzahl.

Fertilitätsrate in Deutschland

Die Geburtenrate in Deutschland wurde geprägt von Weltkriegen und der Einführung der Anti-Baby-Pille. In der Zeit zwischen 1955-1965 gab es einen signifikanten Anstieg der Geburten. Diese Zeit wird auch als Baby-Boom bezeichnet, in welcher die Fruchtbarkeitsziffer auf bis zu 2,5 wuchs. Jedoch sank danach die Geburtenrate wieder auf unter 1,8. Derzeit beträgt die Fertilitätsrate in Deutschland 1,36 (Stand:2010).

UN Data
Fertilitätsrate (Geburten pro Frau) <div style="font-size:12px;align:justify"> <p> Die Fertilitätsrate (auch Geburtenrate genannt) gibt an, wie viele Lebendgeborene 1000 Frauen in der Altersspanne 15 – 49 Jahre innerhalb eines Jahres zur Welt bringen. Die Frauen und Kinder werden berücksichtigt unabhängig von ihrem Familienstand. Da eine relativ große Alterspanne von über 30 Jahren berücksichtigt wird, hat die Altersstruktur großen Einfluss auf die Geburtenrate. Die Wahrscheinlichkeit für eine Geburt ist in den Altersstufen entsprechend unterschiedlich. Daher wird neben der allgemeinen Fertilitätsrate auch die altersspezifische Fertilitätsrate erhoben. Die <a href="http://www.factfish.com/de/statistik/geburtenrate%2C%20alter%2015-19" title="altersspezifische Geburtenrate" target="_blank">altersspezifische Geburtenrate</a> beschränkt sich auf die Lebendgeborenen von 1000 Frauen einer bestimmten Altersgruppe. Eine altersstrukturbereinigte Gesamtfertilitätsrate ergibt sich durch die Summierung der einzelnen altersspezifischen Geburtenraten. Die Fertilitätsrate (auch Gesamtfruchtbarkeitsziffer genannt oder englisch Total Fertility Rate) eines Landes hängt von der Anzahl der gebärfähigen Frauen und der durchschnittlichen Zahl der Kinder pro Frau ab. </p> <h2>Entwicklung der Fertilität</h2> <p> Aus der Mortalität, der Migration und der Fertilität einer Region, ergibt sich die Anzahl der Menschen eines Landes und somit das Weltbevölkerungswachstum. Bei einer Fertilitätsrate von 2,1 Kindern pro Frau ersetzt sich eine Generation selbst. Somit bleibt die einheimische Bevölkerungszahl stabil. Bis zu den 1960er Jahren lag der Weltdurchschnitt der Fertilität bei 5 Kindern pro Frau. Danach begann er zu sinken, zuerst sank die Geburtenrate in den Industrie- dann in den Entwicklungs- und Schwellenländern. Schon in den 1970er Jahren unterschritt er die 2,1 Kinder pro Frau Marke. Obwohl die durchschnittliche Kinderzahl pro Frau abgenommen hat, hat die Zahl der jährlichen Geburten weltweit zugenommen. Die Ursache dafür ist die höhere Anzahl an jungen Erwachsenen und somit die Anzahl potenzieller Eltern. Dies ist die Folge der seit 1960 <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%A4uglingssterblichkeit" title="Säuglingssterblichkeit target="_blank“>gesunkenen Säuglingssterblichkeit</a> und der zunehmenden Geburtenzahl. </p> <h2>Fertilitätsrate in Deutschland</h2> <p> Die Geburtenrate in Deutschland wurde geprägt von Weltkriegen und der Einführung der Anti-Baby-Pille. In der Zeit zwischen 1955-1965 gab es einen signifikanten Anstieg der Geburten. Diese Zeit wird auch als Baby-Boom bezeichnet, in welcher die Fruchtbarkeitsziffer auf bis zu 2,5 wuchs. Jedoch sank danach die Geburtenrate wieder auf unter 1,8. Derzeit beträgt die <a href="http://www.factfish.com/de/statistik-land/deutschland/fertilit%C3%A4tsrate" title="Fertilitätsrate in Deutschland" target="_blank">Fertilitätsrate in Deutschland</a> 1,36 (Stand:2010). </p> </div> /de/statistik/fertilit%C3%A4tsrate

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